Was kann ich von einer astrologischen Beratung erwarten?

Bei Astrologie denken noch immer viele Menschen an Zukunftsdeutung. In der Psychologischen Astrologie geht es jedoch in erster Linie um Selbsterkenntnis. Das Geburtshoroskop eines Menschen beantwortet Fragen wie: Wer bin ich eigentlich und was macht mich besonders? Was tut mir gut und was brauche ich, um mich wohlzufühlen? Warum tue ich mich mit bestimmten Dingen immer wieder schwer? Wie kann ich meine Potenziale und Talente besser nutzen? Welcher Beruf passt zu mir? Wie bin ich im Hinblick auf Partnerschaften gestrickt?

Darüber hinaus wird geschaut, was im Leben des Klienten gerade so „los“ ist, welche Herausforderungen und Möglichkeiten sich in der nächsten Zeit ergeben dürften und welchen tieferen Sinn diese Herausforderungen haben. Dies wird über sogenannte Transite, Progressionen und Solare ermittelt. Dadurch lässt sich beispielsweise direkt erkennen, ob jemand gerade eine schwierige Zeit durchmacht. Vielleicht ist es auch gerade an der Zeit, sich aus einengenden Strukturen in seinem Leben zu befreien. All diese Dinge lassen sich sehr genau ablesen.

Was nicht möglich ist, sind Vorhersagen von konkreten Ereignissen. Zum Beispiel: Wird mein Freund sich von mir trennen? Wie wird eine Situation ausgehen? Hat mein Mann eine Geliebte?

Sehr wohl kann aber nachgeschaut werden, ob ein Ortswechsel vielleicht jetzt gerade günstig wäre und der Klient am neuen Ort seine Anlagen besser leben kann sowie was im Bereich Beziehungen gerade guttun würde und Ähnliches.


Astrologische Beratung zu Partnerschaft/Beziehungen

Bei Beziehungsproblemen kann es manchmal ausreichen, das eigene Horoskop anzuschauen, denn es macht immer Sinn, zunächst das eigene Beziehungsverhalten zu reflektieren. Dabei wird auch das innere Partnersuchbild analysiert und besprochen, inwieweit der Partner diesem gerecht wird und was am eigenen Verhalten geändert werden kann, um dadurch auch das Verhalten des Partners zu ändern. Oftmals ziehen wir unbewusst gerade einen Partner an, der es uns nicht leicht macht, damit wir uns durch ihn weiterentwickeln können.

Schwierigkeiten in Beziehungen ergeben sich häufig dann, wenn das eigentliche Motiv für das Eingehen der Beziehung unbewusst ist.

Ein Beispiel wäre hier ein Mann mit Neigung zum Helfersyndrom, der eine Beziehung mit einer Frau in einer schwachen Position eingeht. Die Rolle als starker Mann an ihrer Seite würde zunächst seinen Selbstwert stärken. Er fühlt sich gebraucht und wichtig. Irgendwann jedoch entwickelt die Frau sich weiter und braucht ihn nicht mehr. Oder er selbst spürt nach Jahren, wie sehr er sich aufopfert und fragt sich, warum er sich nicht eine Partnerin gesucht hat, die ihm mehr auf Augenhöhe begegnet. Er hat inzwischen einen besseren Selbstwert und muss nicht mehr kompensieren. Die Beziehung könnte an dieser Stelle enden, es sei denn, beide haben sich zugleich weiterentwickelt und schaffen es, der Beziehung eine neue Form zu geben.

Tatsächlich ist es jedoch meist umgekehrt: Ein Partner bleibt, solange er das Gefühl hat, etwas geben zu können.

Für eine ausführliche Analyse der Situation kann ich in jedem Fall empfehlen, auch das Horoskop des Partners (nach seiner Einwilligung) einzubeziehen. Es gibt drei Methoden zur Analyse der Beziehung zweier Personen zueinander – dabei kann es sich auch um Mutter-Tochter, Freundinnen oder die Beziehung zum Kollegen handeln: Synastrie, Composit und Combin.

Über die Synastrie lässt sich feststellen, wie die Partner aufeinander wirken, wo sie sich gegenseitig herausfordern, wo sie sich guttun und sich unterstützen und welchen Lebensbereich (z. B. Sexualität und Tabuthemen oder Familie und Zuhause) der eine beim anderen jeweils stimuliert.

Das Composit und das Combin hingegen bilden die Beziehung zweier Personen als individuelles Horoskop ab, an dem sich das Wesen der Beziehung selbst ablesen lässt und auch wie die Beziehung nach außen wirkt.

Hinweis: Bei meinen Beratungen halte ich mich an das Berufsgelöbnis des Deutschen Astrologen-Verbandes (DAV).